Anfangen, wo es anfängt – Neue Texte aus dem Literatur-Atelier Köln


Wie fängt ein Roman an? Wo beginnt Schreiben und wie geht es weiter? Wissen Autorinnen und Autoren, wie ihr Text endet?

Doch nicht nur Romane haben Anfang und Ende. Sieben Mitglieder des Literatur-Ateliers lesen und erzählen im Gespräch mit Ekkehard Skoruppa über Kriege, ganze Epochen und nicht zuletzt darüber, was es heißt, am Leben zu sein.

Von Agnieszka Lessmann, Bettina Hesse und Markus Behr gibt es echte Romananfänge: Da wird beim Ausräumen einer Wohnung eine Mutter von der Erinnerung an die Geburt ihrer Tochter beinahe von der Leiter gefegt, da sucht eine Restauratorin nach den verschütteten Erinnerungen an ein Kindheitstrauma, und in »Schrittezählen« merkt ein Vater, dass das Leben mit Arbeitsagentur, pubertierenden Kindern und Putin viel komplizierter ist als das empfohlene Schrittezählen. Maik Schurkus ist den Anfängen einer ganzen Epoche auf der Spur, der Aufklärung, in der es nicht nur große Geister, sondern auch große Geisterbeschwörer gab. Joachim Geil liest eine Erzählung vom nahenden Ende eines Krieges und Nicol Goudarzi schreibt in »Beinarbeit«, wie der Eindruck, den ein Vater von seiner Tochter und ihrem neuen Freund hat, am Anfang völlig anders erscheint als am Ende. Den Anfang des Abends macht Anke Glasmacher mit dem Morgen im ersten ihrer Gedichte.

Diese Veranstaltung können Sie auch im Livestream verfolgen. Tickets zum Livestream hier.

9.12.22, Freitag, 19.30 Uhr
Ort: Literaturhaus Köln
Eintritt: 9 / 7 €

Das Literaturatelier Köln wird gefördert von:

Foto: Barbara Zoschke

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