Ulrike Anna Bleier: „Bushaltestelle“ – Kölnpremiere 26.9.2018

Der neue Roman von Ulrike Anna Bleier „Bushaltestelle“ feiert seine Kölnpremiere am 26. September im Literaturhaus Köln.

Ein Buch über Menschen, die ein Leben lang darauf warten, gesehen zu werden: Bushaltestelle berichtet aus dem toten Winkel. Auch mit dem zweiten Roman gelingt der Kölner Autorin Ulrike Anna Bleier »mindestens ein kleines Meisterwerk« (Börsenblatt).

Elkes Leben beginnt mit einem Desaster. Für Theresa, ihre Mutter, ist die Geburt traumatisch, sie kann die Tochter nicht annehmen und ignoriert sie fortan. Zu allem Überfluss ist Elke rothaarig wie ihr Vater Sepp, den die Mutter eher aus Verzweiflung denn aus Liebe geheiratet hat. Als ihr kleiner Bruder Markus geboren wird, konzentriert sich die Liebe und Fürsorge der Mutter ganz auf ihn. Elke leidet still unter ihrer Bedeutungslosigkeit. Den inneren Dialog mit der Mutter setzt sie jedoch Zeit ihres Lebens fort, bis sich Theresa, mittlerweile im betagten Alter, an die verlorene Tochter erinnert. Ulrike Anna Bleier spürt in ihrem neuen Roman dem Gefühl nach, unsichtbar zu sein: Bushaltestelle (lichtung verlag) erzählt gleichermaßen feinfühlig und schonungslos vom Kampf gegen das Verschwinden. Mit der Berliner Literaturwissenschaftlerin und Hörspielproduzentin Sabine Kurpiers spricht die Autorin über die Du-Form, das komplexe Verhältnis von Mutter und Tochter und die Arbeit am zweiten Buch.

Buchbesprechung im Kölner Stadt-Anzeiger

Termin: Mittwoch, 26. September 2018, 19.30 Uhr
Ort: Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39, 50676 Köln
Eintritt: 10,- / 8,- € | Mitglieder: 6,- €

Ticketbestellung / Veranstaltungsankündigung beim Literaturhaus Köln

Foto: (c) Stepanka Stepanek

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